Unlautere Werbemethoden

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In der Schweiz gibt das Bundesgesetz vor, dass ein unverfälschter Wettbewerb im Sinne der beteiligten Personen in einem Geschäft oder einem Unternehmen gewährleistet wird. In erster Linie ist festzustellen, ob bei einer Werbung das Ziel der Werbung verfolgt wird und ob dieser Wettbewerb nicht unlauter ist.

Es ist wichtig die Konsumenten zu schützen, aber auch die Konkurrenten. Unlautere Werbemethoden und Verkaufsmethoden sind im Schweizer Gesetz ein widerrechtliches Handeln.

Was gehört zu den unlauteren Werbemethoden?

Dazu gehören zum Beispiel die Herabsetzung und die Irreführung in der Werbung um ein Produkt. Nach Artikel 3 UWG kann so eine unzureichende oder unzutreffende Berühmung eines Titels geahndet werden. Wenn eine Verwechslungsgefahr geschaffen wird mit einem Produkt kann dies ebenfalls zu den unlauteren Werbemethoden gehören. Im Weiteren ist eine direkt vergleichende Werbung oder besonders aggressive Verkaufsmethoden nicht erlaubt. Es kann aber auch eine bewusste Täuschung der Kunden durch die Verschleierung bestimmter Tatsachen zu unlauteren Methoden gezählt werden. Spam Werbungen in großen Mengen zu verschicken ist genauso wenig erlaubt, wie das Aufbauen von Pyramidensystemen oder Schnellballsystemen im Verkauf von Produkten. Es gibt auch Konsumentenkreditverträge, die zum unlauteren Wettbewerb gehören, da sie rechtswidrig aufgebaut und vertraglich nicht haltbar sind. Gewinnspiele mit anschließendem Kaufzwang für den Kunden sind Tatbestand einer rechtswidrigen Handlung und werden geahndet. Und natürlich die unrechtsmäßige Weitergabe von Daten in einem System oder von Kunden gehört zu den Tatbeständen, die sich im Sinne des Gesetzes rechtswidrig verhalten.

Das Verhältnis der Mitstreiter darf nicht geschädigt werden

Jedes Verhalten, das somit widerrechtlich geschieht und in irgendeiner Weise in täuschender Art gegen die Grundsätze verstößt, ist dem unlauteren Wettbewerb bzw. den unlauteren Werbemethoden zuzuschreiben.

In besonderer Betrachtung kann da werden, dass der unlautere Wettbewerb das Verhältnis zwischen den Mitbewerbern, den Anbietern oder den Abnehmern. Ein Jungunternehmer ist es wichtig sich mit den Methoden des unlauteren Wettbewerbs auseinanderzusetzen, um sie selbst verhindern und bei andern erkennen zu können. Auch Marken dürfen nicht kopiert werden oder Signierungen von andern Unternehmen übernommen werden. Bei jeder Handlung in de Werbung, bei der ein Erfolg des Konkurrenten für ein eigenes Produkt ausgebeutet werden könnte, liegt ebenfalls eine Zuwiderhandlung im Sinne des unlauteren Wettbewerbs vor.

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